Amiaz Habtu: Er ist das Gesicht von 'VOX Prominent!'

Amiaz Habtu
Amiaz.jpg © VOX / Stefan Neumann

Der Kölner moderiert im Wechsel mit Nina Bott

Ermias „Amiaz“ Habtu wurde am 13. August 1977 in Eritrea geboren. Bereits ein Jahr später verließ seine Familie Afrika und lebt seitdem in Deutschland. Aufgewachsen in Köln führte es den Diplom-Kaufmann nach seinem BWL-Studium zur Moderation. Neben diversen Sport- und Medienveranstaltungen präsentiert Amiaz seit 2007 unter anderem seine eigene Musiksendung bei imusic1. Seine Stimme ertönte auch als Hallensprecher aus den Lautsprechern, wenn das Basketballteam Rheinenergie Köln zu Heimspielen auflief.


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Worauf freust Du Dich besonders bei Deinen neuen Aufgaben für ‚Prominent!‘?

Ich freue mich tierisch auf das Team. Ich konnte alle schon kennenlernen und der Spaßfaktor lag locker bei 10 (auf der Fun-Skala von 0 – 10 versteht sich!). Die Team-Konferenz am Morgen, die Besprechung der Moderationen am Mittag, das Aussuchen des Outfits, der Gang ins Studio und die Aufnahmen: Das ist jetzt mein Workflow. Ich mag ihn. Hands up!

Was dürfen die Zuschauer von Dir erwarten?

Die Zuschauer erleben mich so, wie ich seit eh und je bin – 100 Prozent Amiaz. Meine Moderation wird ein Mix aus Humor, Gelassenheit, Respekt und Fokus.

Inwiefern stellt „Prominent!“ eine Herausforderung für Dich dar?

‚Prominent!‘ ist für mich eine Freude und vor allem eine Welt, in der ich gerne bin! Es erwartet mich nur eine kleine Herausforderung: Ich kann schlecht länger als 10 Minuten sitzen bleiben. (lacht) Das konnte ich aber schon in der Schule nicht gut. Ich glaube, ich melde mich zum Yoga-Kurs an. Das könnte helfen.

Welchen Star würdest Du gerne einmal zum Interview treffen?

Ich würde gerne ganz viel lachen mit Will Smith, mit Benedict Cumberbatch („Sherlock“) einen Fall lösen und mit Max Herre über Musik philosophieren. Diese Liste könnte ich ewig fortführen. Wieviel Platz habe ich?

Wie kommst Du mit einem Star am besten ins Gespräch, so dass er sich wohl fühlt und Dir vielleicht mehr verrät als jemand anderem?

Da gibt es kein Rezept für. Eine gute Vorbereitung ist unerlässlich, aber wenn wir es schaffen miteinander zu reden, ohne dass beide Seiten das Gefühl haben, der eine interviewt und der andere antwortet, dann ist das die beste Grundlage für einen guten Talk. Ach ja – das Lachen ist und bleibt unabdingbar. Ob ich dann mehr über den Star erfahre als andere, zeigt sich im Nachhinein, das kann man im Vorfeld nicht bestimmen. Es sei denn Du heißt Nostradamus. Dann geht´s.

Was wäre Deine ideale Eisbrecher-Frage?

Gibt es diese Eisbrecher-Frage? Echt? Her damit!

Was macht in Deinen Augen ein gutes Interview aus?

Diese Frage schließt sich an die vorvorherige Frage an – wenn sich am Ende eines Interviews der Moderator und der Star in die Augen schauen, lächeln, sich die Hände schütteln und verabschieden, dann weißt Du: Das Gespräch lief sehr gut.

Hast Du Lieblings-Interview-Themen?

Mein Lieblings-Thema ist die Musik. Da kann ich 24 Stunden drüber reden ohne zu schlafen. Natürlich auch der Sport und Kinofilme. Ich rede gerne über Blockbuster.

Welche Frage würdest Du niemals einem Star stellen und warum nicht?

Diese “Stell die Frage auf keinen Fall“–Frage ist abhängig vom Star, den man interviewt. Chuck Norris zum Beispiel die Frage zu stellen, ob er „DAS“ schafft ist überflüssig. Er schafft ALLES.

Worin liegt der generelle Reiz, alles über Stars und Sternchen wissen zu wollen?

Ich zum Beispiel liebe es mich mit Menschen zu unterhalten, einfach weil es so spannend ist. Es ist toll zu wissen, wie jemand zum Leben steht, wie er oder Sie denkt, was denjenigen nervt und in welchem Augenblick er oder sie am glücklichsten ist.

Was machst Du in deiner Freizeit, wenn Du nicht vor oder hinter der Kamera stehst?

In jeder freien Minute höre ich Musik, denn sie ist ein großer Teil meines Lebens. Ich gehe gerne ins Fitnessstudio und mit meinen Freunden ins Kino. Ich sammle übrigens seit über 20 Jahren Kinokarten. Warum? Keine Ahnung. Ich tue es einfach.

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