"American Horror Story": Im Spukhotel mit Lady Gaga

"American Horror Story": Im Spukhotel mit Lady Gaga
Lady Gaga als Gräfin in "American Horror Story: Hotel" © FX Networks

Dank Lady Gaga (29, "The Edge of Glory") ist "American Horror Story" mittlerweile auch Menschen geläufig, deren Serien-Horizont normal bei "Grey's Anatomy" endet. Der Hype um die Pop-Diva, die in der neuen, fünften Staffel mit dem Zusatz "Hotel" mitspielt, verdeckt ein bisschen, wie gut und erfolgreich das "American Horror Story"-Konzept tatsächlich ist. "AHS" ist eine Anthologie, jede Staffel erzählt eine abgeschlossene Geschichte. Mit neuen Figuren, aber denselben Schauspielern - ergänzt durch diverse Gast-Stars natürlich. "How I Met Your Mother"-Star und Oscar-Host Neil Patrick Harris war gemeinsam mit seinem Ehemann David Burtka zu sehen. Auch Franka Potente war schon dabei.

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Start der fünften Staffel

Das Anthologie-Konzept sorgt dafür, dass sich die Serie nicht totläuft. Jedes Jahr gibt es eine frische Geschichte, wobei es natürlich auch bei "AHS" schlechtere und bessere Staffeln gab. Der Auftakt 2011 fiel mit "Murder House" solide aus. Die zweite Staffel "Asylum" gilt bisher als die beste, während die direkt darauffolgende mit dem Namen "Coven" bei Fans unbeliebt ist. "Freak Show" konnte die Zuschauer dann wieder versöhnen.

 

Start in Deutschland

 

"American Horror Story: Hotel" ist in den USA bereits vor einigen Wochen gestartet und hat dort bisher ordentliche Kritiken erhalten. Zwischen 2,5 und 3 Millionen Zuschauer schalten im Schnitt ein. Genug für den Sender FX, um eine sechste Staffel in Auftrag zu geben. In Deutschland startete die neueste Staffel am 25. November beim Pay-TV-Sender FOX.

Handlungsort der neuen Folgen ist das mysteriöse Hotel Cortez. Dessen Besitzerin Countess (Lady Gaga) stillt darin immer wieder ihre unterschiedlichsten Gelüste. Eine merkwürdige Existenz führen nicht nur ihr Liebhaber Donovan (Matt Bomer), sondern auch die seltsamen Gäste, darunter Junkies, Freaks und Filmstar Ramona Royale (Angela Bassett).

Inszeniert wird das ganze wie üblich in extrem stilisierten Bildern und jeder Menge Sex und Kunstblut. "AHS" ist in seinen besten Momenten eine Geisterbahnfahrt durch die Kultur- und Populär-Geschichte des Horrors. Da sieht man dann auch mal so manche Story-Lücke nach.

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