Amber Heard und Johnny Depp: Schuldeingeständnis sorgt beim Hundeprozess für milde Strafe

Amber Heard: Schuldeingeständnis sorgt für milde Strafe
Amber Heard und Johnny Depp © Cover Media

Amber Heard (29) kam in Australien mit einer milden Strafe davon.

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Hundeprozess in Australien

Die Schauspielerin ('Magic Mike XXL') und ihr Ehemann Johnny Depp (52, 'Black Mass') reisten im Mai 2015 mit ihren Hunden Pistol und Boo nach Down Under, ohne die nötigen Dokumente für ihre Haustiere zu haben. In Australien wird illegaler Tiertransport äußerst ernst genommen, weshalb Amber, die damals ihren Gatten bei Dreharbeiten zum neuen 'Fluch der Karibik'-Film besuchen wollte, angeklagt wurde - wegen illegalen Tiertransports und der Fälschung von Dokumenten. Am 18. April erschienen die beiden Hollywoodstars nun vor dem Gericht in Queensland. Die Klage wurde aus Mangel an Beweisen allerdings fallengelassen. Lediglich die Fälschung der Dokumente wurde verhandelt, nachdem Amber allerdings ihre Schuld eingestand, erhielt sie eine Verwarnung statt einer Haftstrafe. Sollte sie sich im nächsten Monat etwas zu Schulden kommen lassen, müsste sie umgerechnet 700 Euro zahlen.

Ihr Anwalt Jeremy Kirk SC versicherte, dass Amber nicht willentlich lügen wollte, sie habe einen Fehler gemacht, da sie unter Jetlag gelitten hatte. Sie habe einfach angenommen, dass alle Dokumente für die Hunde richtig gewesen seien.

Obwohl beide Promis persönlich anwesend waren, wurde dem Gericht ein Video gezeigt, in dem sich Amber und Johnny für ihren Fehler entschuldigten und dem Land schmeichelten. Australien sei "eine Fundgrube einzigartiger Pflanzen, Tiere und Menschen", Johnny fügte hinzu, dass Australier "einzigartige Menschen seien, sowohl warmherzig als auch direkt". Weiter sagte er: "Wenn man das australische Gesetz nicht achtet, wird einem das auch deutlich gesagt."

Nachdem Amber Heard angeklagt wurde, versicherten beide Stars noch, nie wieder nach Australien zurückkehren zu wollen. Da Richterin Bernadette Callaghan nun ein so mildes Urteil sprach, dürfte der Friede zwischen dem Land und den Schauspielern wieder hergestellt sein.

Cover Media

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