AMAs: Inniger Bühnen-Kuss und Paris-Gedenken

AMAs: Inniger Bühnen-Kuss und Paris-Gedenken
Beim AMA-Auftritt von Charlie Puth und Meghan Trainor knisterte es gewaltig © Matt Sayles/Invision/AP

Bei den American Music Awards 2015 wurde auf der Bühne wie auch auf dem roten Teppich einiges für das Auge geboten. Vor allem Moderatorin Jennifer Lopez zog in ihren wechselnden Outfits alle Blicke auf sich. Für den heißesten - ziemlich langen - Moment sorgten allerdings Charlie Puth und Meghan Trainor, die die Performance ihres Duetts "Marvin Gaye" mit einem innigen Kuss abschlossen. Puths Hände wanderten dabei auf Trainors Rückseite ganz schön weit nach unten, von den Fans gab es tosenden Applaus. Trotz der wilden Knutscherei seien die beiden nur Freunde, betonte Puth danach im Backstage-Bereich. "Als ich 'Marvin Gaye' geschrieben habe war meine Vision, dass die Leute spontan herumknutschen, wenn sie die Platte hören. Das war das Ziel der Live-Show heute Abend."

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Taylor Swift verfehlt Rekord

 

Céline Dion sang für Terror-Opfer

 

Innehalten war dagegen bei Céline Dions Auftritt angesagt, die mit einer bewegenden Performance von Edith Piafs Chanson "Hymne à l'amour" der Terror-Opfer von Paris gedachte. Auf der Leinwand wurden dazu Bilder von den improvisierten Gedenkstätten in der Seine-Metropole gezeigt. Zu den weiteren Show-Acts zählten unter anderem Selena Gomez, Ariana Grande, Gwen Stefani, Justin Bieber und ein gemeinsamer Auftritt von Alanis Morissette und Demi Lovato.

 

(Noch) kein Rekord für Taylor Swift

 

Pop-Star Taylor Swift staubte bei sechs Nominierungen "nur" drei Trophäen ab und verfehlte damit einen Rekord: Hätte sie alle Awards gewonnen, hätte Swift Whitney Houston (21 Awards) als erfolgreichste AMA-Preisträgerin überholt. Mit 19 Preisen ist Swift immerhin für das nächste Jahr gut aufgestellt, langsam gerät auch der Thron von Michael Jackson (24 Awards) ins Wackeln. Als hätte sie geahnt, dass es mit der Rekordjagd dieses Jahr nichts wird, ist Swift nicht einmal zur Verleihung erschienen. Ihr Album "1989" wurde von den Fans zum "Beliebtesten Rock/Pop-Album" gewählt, "Blank Space" machte das Rennen um den "Song des Jahres" und Swift gilt als "Favorite Adult Contemporay Artist".

Zum "Künstler des Jahres" wurden zum zweiten Mal in Folge One Direction gewählt, die außerdem zum dritten Mal hintereinander den Award als "Beliebteste Pop/Rock-Gruppe" mit nach Hause nehmen durften. Nicki Minaj setzte sich in der Rap-Kategorie gegen Drake und Fetty Wap durch, ihr Werk "The Pinkprint" wurde zum beliebtesten Album aus dem Genre gekürt. Je zwei Preise gab es auch für The Weeknd ("Beliebtester männlicher R&B-Künstler" und "Beliebtestes R&B-Album") und Florida Georgia Line ("Beliebteste Country-Band" und "Beliebtestes Country-Album").

Den Preis für den "Beliebtesten männlichen Pop/Rock-Künstler" durfte Ed Sheeran entgegennehmen, bei den Damen setzte sich Ariana Grande durch, die ihre 90-Jährige Oma mitgebracht hatte. In den beiden Country-Solo-Kategorien wurden Luky Bryan und Carrie Underwood ausgezeichnet, bei den R&B-Ladies hatte Rihanna die Nase vorn. Im Alternative-Bereich gewannen Fall Out Boy, in der "Latin"-Kategorie Enrique Iglesias und in der EDM Calvin Harris. Die "Zusammenarbeit des Jahres" lieferten Jack Ü und Justin Bieber mit "Where Are Ü Now" ab, bei den religiösen Acts setzten sich Casting Crowns durch. In der Soundtrack-Kategorie lag die Filmmusik von "Pitch Perfect 2" vorne, bei den Newcomern siegte Sam Hunt.

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