Amanda Bynes: Eltern geben auf

Amanda Bynes
Amanda Bynes © Cover Media

Amanda Bynes (28) wird wohl bald nicht mehr unter der Vormundschaft ihrer Eltern stehen.

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Keine Vormundschaft mehr

Das einstige Hollywoodstarlet ('Einfach zu haben') wütete seit seiner überraschenden Entlassung aus der Psychiatrie vergangene Woche mehrfach auf Twitter über das Arrangement, das ihren Eltern erlaubt, alle wichtigen Entscheidungen für sie zu treffen. Auch, was ihre Finanzen angeht, ist die Blondine auf ihre Mutter und ihren Vater angewiesen, worüber sie sich im Besonderen aufregte. Jetzt haben Rick und Lynn Bynes wohl offenbar genug und sind der Meinung, dass es besser ist, die Vormundschaft in professionelle Hände zu legen. Nach Informationen der Promi-Seite 'TMZ' wollen sie in den nächsten Tagen entsprechende Dokumente einreichen, aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Vormundschaft einem Experten übertragen, der viel Erfahrung damit hat, Menschen mit einer "ernsten psychischen Krankheit" zu betreuen. Eine weitere Person wird darüber hinaus mit der Verwaltung von Amandas Vermögen betraut werden.

Lynn und Rick wünschen sich allem Anschein nach einen Neustart: Sie wollen ihr Haus in Kalifornien verkaufen und nach Texas ziehen, wo eines ihrer Kinder wohnt. Von dort aus hoffen sie die angeknackste Beziehung zu ihrer Tochter wieder kitten zu können.

Amanda Bynes erhob während der vergangenen Wochen immer wieder schwere Vorwürfe gegen ihre Eltern. Ihre neueste Serie von Problemen fing im September an, als sie wegen Drogen am Steuer verhaftet wurde und ihr Vater zugab, dass weder er noch seine Frau eine Ahnung gehabt hätten, wo sich ihre Tochter befand. Kurze Zeit später flog das Sorgenkind nach New York City, wo sie wegen Ladendiebstahls und dem Angriff auf eine Frau mit der Polizei Bekanntschaft machte. Auf Twitter behauptete die Schauspielerin daraufhin, ihr Vater hätte sie sexuell missbraucht. Diese Vorwürfe dementierte sie selbst wenig später und erklärte, ein Mikrochip in ihrem Gehirn hätte sie dazu gebracht, so etwas zu schreiben. Das war der Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte und nur Tage später wurde die Darstellerin zum zweiten Mal in die Psychiatrie zwangseingewiesen.

Anfang dieser Woche meldete sich die Amerikanerin wieder auf Twitter und schilderte, die Ärzte hätten bei ihr eine bipolare Störung diagnostiziert, außerdem sei sie manisch-depressiv. Weiterhin äußerte Amanda Bynes ihre Hoffnung, dass sie die Vormundschaft ihrer Eltern beenden könnte, wenn sie regelmäßig ihren Psychiater und den Psychologen aufsuche.

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