Alpa Gun: Ich muss mich toppen

Alpa Gun
Alpa Gun © Cover Media

Für Alpa Gun (34) muss es immer vorwärts gehen.

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Immer höher

Der Rapper ('Karma') bringt am 29. August sein fünftes Solo-Album 'Geboren um zu sterben' auf den Markt. Natürlich wollte er nach seiner Vorgängerplatte 'Alles kommt zurück' noch eine Schippe drauflegen: "Für mich ist es immer wichtig, sich bei jedem Projekt etwas zu steigern und nicht nur die Hörer davon zu überzeugen, sondern eben auch die Rap-Konkurrenz", erklärte der Musiker gegenüber 'klatsch-tratsch.de' und führte aus, dass er sich stets etwas vorm Versagen fürchte: "Es ist immer meine Angst, dass ich mein letztes Album nicht toppen kann. Und wenn ich am Ende zufrieden bin, dann ist es gut, denn ich kann mich ja nicht selbst anlügen. Mein Album spiegelt genau den Alpa Gun wider, der ich zur Zeit bin. Ich merke an meinen Songs, dass ich mich entwickelt habe."

Was er seinen Fans auf seinem neuen Album vermitteln wollte: Dass das Leben vergänglich ist und man es nutzen sollte. "Mir war die Aussage diesmal sehr wichtig. Ich will den Menschen mitgeben, dass man den Sinn des Lebens finden soll, bevor man geht. Denn du weißt nicht, wann du gehst." Berühmte aktuelle Beispiele hätten den ehemaligen Schützling von Sido (33, 'Bilder im Kopf') wachgerüttelt - auch seine Zuhörer sollen daraus ihre Lehren ziehen. "Sieh dir Paul Walker an oder Michael Schumacher. Der verdient Millionen und dann passiert so ein schrecklicher Unfall und er kam kaum aus dem Koma. Geld ist einfach nicht alles auf der Welt. Genauso wie Alkohol, Party und Drogen. Aber ich glaube, jeder muss selbst erst einmal etwas durchmachen, um darauf zu kommen."

Im Interview mit 'diginights.com' sprach der in Berlin geborene Sänger mit türkischen Wurzeln, dass Rapper mit Migrationshintergrund die Szene scheinbar mehr aufmischen, als es die deutschen Musiker tun. Haben ausländische Künstler etwa mehr zu sagen? "Scheinbar schon. Wir haben nun mal zwei Perspektiven, zwei Seiten von denen wir erzählen", befand Alpa Gun und ergänzte: "Wir bekommen von der Kultur aus unserem eigenen Land viel weniger mit, als von der Kultur hier in Deutschland. Da vergisst man schon auch mal Feiertage wie Weihnachten oder so. In der Schule hier sprechen wir ja nicht über unsere Heimat, sondern über Deutschland, und sprechen auch deutsch. Wir fühlen uns als Deutsche weil wir hier groß geworden sind und leben, werden aber nicht als Deutsche wahrgenommen. Das sind die zwei Seiten, von denen wir alles betrachten."

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