Allround-Künstler James Avery: Ein schauspielernder Poet

James Avery Portrait
Über die erfolgreiche Karriere von James Avery © picture alliance / Globe-ZUMA, Lisa Rose

James Avery - Mehr als ‘Uncle Phil’

Die meisten Deutschen kennen James Avery vor allem aus der 90er-Jahre Fernsehsendung ‘Der Prinz von Bel Air’ (1990 bis 1996), wo er die Rolle von Philip Banks, dem Onkel von William ‘Will’ Smith spielte. Als angesehener Richter und gebildeter Mann spielt er hier als Uncle Phil den kultivierten Gegenpart zu seinem aus eher einfachen Verhältnissen stammenden Neffen Will – der ihm dennoch viel bedeutet.

- Anzeige -

Doch man kennt James Avery auch aus diversen anderen Fernsehserien, in denen er Gastrollen hatte. Sehr häufig war er in Rollen als Rechtsanwalt, Richter oder in Leitungsfunktion arbeitender Angestellter zu sehen, was sicherlich auch auf sein markantes Äußeres zurückzuführen ist. Darunter sind ‘Simon & Simon’ (1983, 1984), Cagney & Lacy’ (1985), ‘Das A-Team’ (1985) oder auch in jüngerer Zeit ‘CSI – Crime Scene Investigation’ (2000) oder ‘Grey’s Anatomy’ (2012) zu nennen. Er hatte zudem wiederkehrende Rollen in L.A. Law als Judge Michael Conover (1988-1992) sowie als Dr. Chippen in ‘The Closer’ (2005 bis 2007).

Außerdem arbeitete Avery gerne als Sprecher, insbesondere in Trickfilmen. So lieh er beispielsweise der Figur Shredder aus der Serie ‘Teenage Mutant Ninja Turtles’ seine Stimme (1987) oder auch War Machine aus der Serie ‘Iron Man’ (1994-1995). Zudem war er auch Gastgeber der erfolgreichen Sendung ‘Going Places’, einer Reise- und Abenteuersendung des Senders PBS. James Avery widmete sich jedoch ausdrücklich nicht nur kommerziellen Film- und Fernsehprojekten und hatte beispielsweise auch viele Auftritte in Kurzfilmen, die den Augen einer breiten Öffentlichkeit bis heute weitgehend verborgen geblieben sind.

— ANZEIGE —