Hollywood Blog by Jessica Mazur

Alles nur Playback? Fake-Gerüchte um Beyonces Auftritt für Barack Obama

Alles nur Playback? Fake-Gerüchte um Beyonces Auftritt für Barack Obama
Alles nur Playback? Fake-Gerüchte um Beyonces Auftritt für Barack Obama © Bildquelle: dpa

von Jessica Mazur

Große Aufregung um Beyoncé. Nachdem die Sängerin noch am Montag mit haufenweise Lob für ihren Auftritt bei Barack Obamas zweiter Amtseinführung überhäuft wurde, hieß es heute plötzlich: Alles nur Fake! Beyoncé soll nämlich nicht live, sondern Playback gesungen haben. Und darüber ist Amerika 'not amused'. Schließlich hat Beyoncé nicht irgendein Lied zum Besten gegeben, sondern die amerikanische Nationalhymne. Und da verstehen die Amis keinen Spaß.

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Den Stein der Empörung brachte ein Sprecherin der 'US Marine Corp Band' ins Rollen. Die Band hatte Beyoncé bei der Vereidigung musikalisch begleitet, oder zumindest so getan. Die Sprecherin Kristin DuBois sagte nämlich heute der US-Presse: Wir haben in letzter Sekunde erfahren, dass Beyoncé den zuvor aufgenommenen Track benutzen würde. So lauteten die Instruktionen, die uns gegeben wurden. Die Frau fügt hinzu: Wir wissen alle, dass Beyoncé singen kann. Wir wissen alle, dass die 'Marine Corps'-Band spielen kann. Wieso sie sich in letzter Minute für die Musik vom Band entschied, wissen wir nicht.

Der Grund ist vielen auch schnuppe, denn alleine die Tatsache, dass Beyoncé so getan hat als ob, sorgte für viel Wirbel. Insbesondere weil die Sängerin mitten im Lied für alle gut sichtbar ihren Ohrstöpsel entfernte. Ein Utensil, das nur bei Live-Auftritten vonnöten ist. Hinzu kommt, dass die anderen Künstler, wie zum Beispiel Kelly Clarkson, tatsächlich live für den US-Präsidenten sangen. Die Aufregung um Beyoncés Playback-Performance ist hier in den Staaten so groß, dass die Meldung es nicht nur blitzschnell in die Online-Schlagzeilen schaffte, sondern auch in die Nachrichtenshows von FOX, NBC und CNN.

Und wie immer mischten natürlich auch die User kräftig mit. Was für ein Schwindel!, schreibt z.B. Userin 'Janelle' auf 'People.com', Mir tut die Marine Corps Band leid, die sicher hart geübt hat, um die amerikanische Nationalhymne live für den Präsidenten zu spielen. An anderer Stelle wird Beyoncé sogar als Schande für das Land beschimpft und es heißt: Wenn du nicht imstande bist, an so einem wichtigen Tag live zu singen, dann tritt aus dem Scheinwerferlicht und lass es jemand anderen machen.

Eine Stellungnahme von Beyoncé gab es zumindest bis Dienstagabend, Ortszeit L.A. nicht. Doch vermutlich wird die Erklärung lauten, dass die Sängerin erkältet o.ä. war. Es wird jedoch gemunkelt, dass der eigentliche Grund für das Playback Beyoncés Auftritt in der Halftime-Show beim Super Bowl in zwei Wochen ist. Angeblich ist die Sängerin so mit Proben beschäftigt, dass für den Präsidenten keine Zeit mehr blieb. Richtig so, man muss ja schließlich Prioritäten setzen. ;-)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

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