Alkohol, Sex, Zigarren: Kubanische Exzesse von Jon Bon Jovis Sohn

Alkohol, Sex, Zigarren: Kubanische Exzesse von Jon Bon Jovis Sohn
Offenbar kein Kind von Traurigkeit: Jon Bon Jovis Sohn Jesse James © Evan Agostini/Invision/AP

Für einen Glamrocker war Jon Bon Jovi (53, "Livin' On A Prayer") immer ziemlich brav - der Bon-Jovi-Frontmann war nie für Drogenexzesse bekannt und ist bis heute mit seiner High-School-Liebe Dorothea Hurley verheiratet. Anders sieht es offenbar bei seinem ältesten Sohn Jesse James Bongiovi (20) aus: Der habe es 2012 bei einem Ausflug nach Kuba richtig krachen lassen, heißt es nun in den Unterlagen zu einer Klage gegen seinen früheren Trainer, von der die "New York Post" berichtet.

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Fragwürdiger Kuba-Trip

Der erklärte Zweck der Reise von Coach Sebastian Andersen war es, für die New Yorker Poly Prep Country Day School ein Austauschprogramm mit einem kubanischen Wrestlingteam aufzubauen. Tatsächlich wollte er dort im Dezember 2012 privat eine Investitionsgelegenheit auskundschaften und ließ sich unter dem sportlichen Vorwand den Trip von der Privatschule bezahlen, erklärt nun seine Kollegin Lisa Della Pietra. Die verklagt nun die Schule, da sie seinerzeit suspendiert worden sei, als sie auf die Missstände während der Reise hingewiesen hatte.


Zu diesen Missständen gehörte demnach auch das Verhalten von Andersens Sohn Sebastian und dessen prominenten Kumpel Jesse Bongiovi - zu der Zeit süße 17 -, die den Trainer auf der Reise begleitet hatten. Die ließen es sich demnach in ihrem Luxus-Hotel nicht nur mit Alkohol und kubanischen Zigarren gutgehen, sondern bestellten sich auch Prostituierte aufs Zimmer - alles auf Kosten der Schule.


Bon Jovi junior prahlte mit Exzessen

Die Ausschweifungen der beiden hätten schnell die Runde gemacht, nachdem sie an der Schule damit prahlten, berichtet Della Pietra in den Gerichtsunterlagen. Sie selbst habe sich an die Schulleitung gewandt, nachdem sie von Andersen persönlich den schulfremden wahren Zweck seiner Reise erfahren habe. Der Trainer habe sie danach gemobbt, die Schule alles getan, um den Vorfall unter den Teppich zu kehren - nicht zuletzt, um den Bon-Jovi-Sprössling zu schützen. Della Pietra verklagt die Einrichtung nun auf Schadensersatz, da sie sich "gedemütigt" und "seelisch belastet" fühlt. Ein Sprecher Bon Jovis wollte sich der "Post" gegenüber nicht zu dem Vorfall äußern.

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