Alice Cooper will US-Präsident werden - und britischer Premier

Alice Cooper will US-Präsident werden - und britischer Premier
Der richtige Mann fürs Präsidentenamt? Alice Cooper Ende Mai beim Hessentag in Herborn © Ines Pietz/Shutterstock.com

Nicht unwahrscheinlich, dass das Ganze nur ein klitzekleiner Werbegag ist - aber amüsant ist es schon. Mitten im US-Vorwahlkampf und kurz nach dem Abtritt des britischen Premiers David Cameron (49) bewirbt sich Gruselrocker Alice Cooper ("Poison") gleich um beide staatstragenden Posten: den des US-Präsidenten und den des britischen Premiers. Am Freitag hat der 68-Jährige die Webseiten "aliceforpresident.com" und "aliceforprimeminister.com" launchen lassen. Angenehm griffig klingt Coopers Wahlslogan: "Ein irrer Mann für irre Zeiten".

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Rockstar fordert Selfie-Verbot

Auf beiden Webseiten stellt der Rockstar auch seine politische Agenda vor. Zu seinen erklärten Zielen gehört es unter anderem, das Konterfei der Motörhead-Legende Lemmy Kilmister (1945-2015, "Heartbreaker") am Mount Rushmore verewigen zu lassen, ein Sprechverbot während Filmvorführungen in Kinos zu verhängen und an jedem Flugzeugsitz Becherhalter zu installieren. Wenig mehrheitsfähig dürfte allerdings die Forderung nach einem "Selfie-Verbot" sein - nur noch am "nationalen Selfie-Tag" will Cooper die Knipserei zulassen.


"Alice Cooper will gewählt werden"

In einer gleichzeitig versandten Pressemitteilung erläuterte Cooper sein Anliegen. "Alice Cooper hat die rhetorischen Spielchen, die Schlammschlachten, den Medien-Wahnsinn satt", heißt es laut "NME" darin: "Alice Cooper will gewählt werden." Wie es der Zufall will, veröffentlichte der Musiker zugleich eine neue Version seines Songs "Elected".


Angesichts von Wahlerfolgen des Komikers Beppe Grillo (67) in Italien, oder auch der stark satirisch angehauchten PARTEI bei der Europawahl, scheint Coopers Plan gar nicht mal allzu abwegig. Zumindest dürfte er aber Probleme haben, in Großbritannien in Amt und Würden zu gelangen. Zum einen wird von der Queen üblicherweise der Chef der stimmenstärksten Partei im Unterhaus zum Premier ernannt. Zum anderen ist Cooper US-amerikanischer Staatsbürger und somit nicht zur Wahl zugelassen.



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