Alice Cooper: Der Familienschreck ist ein Familienmensch

DIe Biografie von Alice Cooper
VIncent Damon Furnier alias Alice Cooper © splashnews.com

Berufliches und Privates über den Rocker

Der am 4. Februar 1948 in Detroit unter dem Namen Vincent Damon Furnier geborene Bühnenbösewicht Alice Cooper ist im echten Leben ein gläubiger Christ, liebevoller Ehemann, sorgsamer Familienmensch und Vater von drei Kindern. Die Inszenierungen auf der Bühne sind nur Show, Cooper bezeichnet sich selbst als Kunstfigur.

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Vincent Damon Furnier ist Sponsor eines Buchstaben im berühmten Hollywood-Schriftzug und moderiert seit 2004 die Radioshow ‘Nights with Alice Cooper’, die seit 2013 auch in Deutschland über den Hessischen Sender ‘Radio Bob’ empfangen werden kann. Außerdem engagiert sich der Künstler für soziale Projekte. Kritiker beurteilten sein Engagement als krampfhafte Versuche aufzufallen.

Weil seine Konzerte bei vielen Stadtverantwortlichen intern auf dem Index landeten und als jugendgefährdend galten, wurden sie häufig erst ab 18 zugelassen. Die kalkulierte Provokation funktionierte: In den 70er- und 80er-Jahren feierte Alice Cooper mit seiner Musik gerade deswegen die größten Erfolge. Nach zahlreichen inszenierten Exzessen wurde es ruhiger um den provokanten Musiker – jedoch nur bis wieder ein neues Studioalbum erschien.

Inzwischen begleitet ihn seine Tochter Calico auf seiner ‘Brutal Planet’-Tour und mimt auf der Bühne diverse Grusel-Charaktere. Früher übernahm diesen Part seine Frau, die Schauspielerin Sheryl Goddard. Als Ausgleich zu seiner Musik nimmt Alice Cooper immer wieder einige kleinere Filmrollen an, in denen er hauptsächlich sich selbst spielt. Er schaffte es 1978 sogar als Gaststar in die ‘Muppet Show’ – ein Auftritt, um den ihn viele Künstler beneiden, denn nur die Besten dürfen an der Seite von Kermit und Miss Piggy spielen. Ganz nebenbei betreibt er das Restaurant ‘Cooperstown’ in Phoenix, Arizona.

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