'Alf'-Synchronsprecher Tommi Piper: Sein TV-Ruhestand gefällt ihm nicht

Alf-Stimme Tommi Piper "will zeigen, dass Opa Tommi noch Wumms hat"
Tommi Piper hat noch "Wumms" und würde gerne wieder vor die Kamera © Imago/Andre Poling

Mit der Serie "Alf" landete Tommi Piper (75) in den 1980er Jahren einen vollen Erfolg. In der deutschen Fassung lieh der Schauspieler und Synchronsprecher dem liebevollen Alien Alf jahrelang seine Stimme. Ganz Deutschland kannte die Reibeisenstimme des heute 75-Jährigen. Doch der große Erfolg ist vorbei. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung verrät Piper, das ihm der Ruhestand so gar nicht gefällt. TV-Rente sei "Mist", da helfe auch seine "schöne Couch" nichts. Doch der Anteil an "Schlaubergern und Verarschern" im Business sei in den letzten Jahren einfach "rasant angestiegen". Früher war alles besser bezahlt "und ein bisschen fairer".

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TV-Rente gefällt ihm nicht

Manche hätten Glück und dürften im Alter noch "den bösen Opa-Nachbarn im ,Tatort' spielen", andere würden einfach vergessen werden. Schon seit Monaten habe er keinen Drehtag mehr gehabt. Mit seiner Rente komme er über die Runden, Hartz IV sei keine Option. "Da mache ich lieber auf meine alten Tage noch eine Wurst-Bude auf", erklärt Piper.

Doch akzeptieren will er sein TV-Aus noch nicht. Gerne würde der 75-Jährige zeigen, dass "der Tommi auch als Opa noch ordentlich Wumms hat". Sein Kopf arbeite schließlich noch einwandfrei. Doch es sollen ernsthafte Angebote sein. Bei diesem "Schwachsinn da im Urwald [RTL-Dschungelcamp]", will er nicht mitmachen, auch wenn dafür regelmäßig Angebote kommen würden. "Aber das Schmerzensgeld für den Blödsinn kann mir keiner bezahlen. Ich war schon Alf. Ich muss mich nicht auch noch zum Affen machen", schließt Piper.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass "Alf"-Darsteller Michu Meszaros im Alter von 76 Jahren gestorben ist.

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