Alexandra Kamp kämpft weiter gegen Exotenleder

Alexandra Kamp kämpft weiter gegen Exotenleder
Alexandra Kamp © Cover Media

Alexandra Kamp (48) findet nicht, dass Frauen exklusive Accessoires aus Tierleder brauchen.

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Schauspielerin in Aktion

Viele Menschen regen sich darüber auf, dass auch 2015 noch Mode mit Exotenleder hergestellt und gekauft wird. Die wenigsten aber verleihen ihrem Ärger ein so starkes Bild wie Alexandra Kamp:

Die Schauspielerin ('Der Zauberregen') protestierte auf der Paris Fashion Week mit einem Ganzkörper-Bodypaint als Krokodil gegen das Modehaus Hermès, das seine Kulthandtasche 'Birkin Bag' aus Krokodilleder anfertigen lässt.

Für Kamp war es schon der zweite Einsatz in der aufgemalten Tierhaut: Ende August protestierte sie bereits in Hamburg vor dem Hermès-Laden am Neuen Wall.

Was sie damit erreichen will? "Dass Hermès den Ankauf von Exotenleder einstellt", sagte die Künstlerin der 'Bild'-Zeitung klipp und klar. "Kein Mensch - außer vielleicht solch Kreaturen wie Kim Kardashian - braucht Accessoires wie Uhrenarmbänder, Schlüsselanhänger oder Handtaschen aus der Bauchhaut von Babykrokodilen."

Die in Karlsruhe geborenen Schönheit ist dafür bekannt, sich für den Artenschutz einzusetzen. 2009 ließ sie sich für PETAs Anti-Pelz-Kampagne mit einem gehäuteten Fuchs ablichten - der Slogan dazu: "Das ist der Rest von Ihrem Pelz!"

Ihre Tierliebe war schon immer ein wichtiger Aspekt im Leben der Schauspielerin, auch zu Beginn ihrer Karriere, als sie als Model arbeitete. "Ich hätte damals in New York und Paris sehr schnell sehr reich werden können, wenn ich als Model all die Pelzkampagnen und Modenschauen gemacht hätte, die mir angeboten wurden. Nach meinem ersten Fotoshoot habe ich einmal in eine Kühlkammer eines exklusiven Pelzhändlers in New York geguckt, worauf es mir den Atem und den Appetit verschlug. Ich weiß, ich werde in Zukunft keinen Pelz mehr tragen und ja, wir werden immer mehr", erklärte Alexandra Kamp damals in einer Pressemitteilung von PETA.  

2011 posierte sie dann nackt gegen den Robbenfang.

Cover Media

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