Alexander Klaws: Deutsche Lieder sind schwieriger

Alexander Klaws: Deutsche Lieder sind schwieriger
Alexander Klaws © Cover Media

Alexander Klaws (32) findet es schwieriger, auf Deutsch zu singen, schließlich verstehen die Zuhörer dann jedes Wort.

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Man kann sich nicht verstecken

Der Sänger ('Himmel und Hölle'), der einst die erste Staffel von 'Deutschland sucht den Superstar' gewann, sang ursprünglich auf Englisch. Seit einiger Zeit nimmt er seine Songs allerdings in seiner Muttersprache auf, was für ihn durchaus "eine Herausforderung" sei, wie er im Gespräch mit 'Cover Media' zugab.

"Du kannst dich nicht wie im Englischen hinter einer Sprache 'verstecken', die Zuhörer verstehen jedes Wort. Das ist echt krass: Wenn du bei einem Konzert irgendwie einen schlechten Tag hast und dich versingst, kannst du das im Englischen so machen, dass es kein Mensch merkt - das geht im Deutschen nicht."

Beim Schreiben der Songs ergebe sich ein Unterschied. "Du kannst Texte in deiner Muttersprache schreiben, durch die du dich auf der Bühne, weil eben jeder jedes Wort versteht, richtig nackt fühlst", gestand Alexander. "Du kannst auf Deutsch noch authentischer Geschichten erzählen, die wirklich berühren, was Künstler wie Herbert Grönemeyer und Xavier Naidoo ja schon zur Genüge bewiesen haben."

Bei seinem neuen Album 'Auf die Bühne, fertig, los!' schrieb Alexander Klaws einige der Songs zusammen mit anderen Songwritern. Der Prozess ist da bei jedem Song unterschiedlich. "Teilweise schreib ich Songs zu Hause, nehm' sie mit ins Studio und alle bringen ihre Ideen mit rein. Manchmal gehen wir auch einfach nur Essen und machen so eine Art Brainstorming, bei dem ich meine Geschichten und Erfahrungen erzähle und plötzlich fallen Sätze, die wir festhalten und zu Songs verarbeiten. Bei diesem Album war es wirklich so, als hätte ich ein ellenlanges Tagebuch geschrieben", gab Alexander Klaws preis.

Cover Media

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