Alec Baldwin: Nicht für Entschuldigungen zu haben

Alec Baldwin
Alec Baldwin © Cover Media

Alec Baldwin (56) zog eine Geldstrafe einer Entschuldigung bei zwei Polizistinnen vor.

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Bußgeld bevorzugt

Am Donnerstag musste der Hollywoodstar ('Die Hüter des Lichts') vor einem Gericht in New York erscheinen. Dort weigerte er sich, sich bei zwei Polizistinnen zu entschuldigen, die er vor einigen Wochen beschimpfte. Die Gesetzeshüterinnen hielten ihn im Mai an, weil er auf der Fifth Avenue mit einem Fahrrad in die falsche Richtung fuhr. "Sieht so aus, als ob sie jähzornig sind", beobachtete der Richter John DeLury laut 'abcnews.go.com', bevor er ihn fragte: "Wollen Sie warten, bis es vorbei ist? Wollen Sie sich entschuldigen?"

Baldwin erwiderte, dass er gern das Bußgeld zahlen würde. Als der Richter nachfragte, ob er tatsächlich lieber die Strafe zahlen wolle, anstatt sich zu entschuldigen, schüttelte der Schauspieler seinen Kopf und wiederholte: "Ich will einfach nur das Bußgeld zahlen."

Zu Beginn des Prozesses witzelte der Richter, ob er sich keinen Anwalt leisten könne. Anschließend fragte er ihn, ob er in dem Film 'Suche nach Roter Oktober' mitgespielt habe, doch Baldwin korrigierte ihn, dass der Film aus dem Jahr 1990 tatsächlich 'Jagd auf Roter Oktober' hieß. "Das war ein guter Film", befand der Richter.

Der aufbrausende Star wurde am 13. Mai vorgeladen, nachdem er zwei Polizistinnen beschimpfte, die ihn auf der Fifth Avenue auf seinem Cannondale-Fahrrad anhielten. Als sie nach seinem Ausweis fragten, wurde er wütend, weil sie ihn nicht erkannten. Die Anhörung fand ein Ende, nachdem dem Kinohelden mitgeteilte wurde, dass die Angelegenheit vom Tisch wäre, wenn er die nächsten sechs Monate keinen Ärger machen würde. Mit den Worten "Seien Sie von nun an ein guter Junge" entließ der Richter Alec Baldwin.

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