Aimee Osbourne: Selbstschutz statt Reality-Show

Aimee Osbourne: Selbstschutz statt Reality-Show
Aimee Osbourne © Cover Media

Aimee Osbourne (32) wollte ihr Erwachsenwerden nicht im Reality-TV vor aller Welt ausleben.

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Ich wollte nie mitmachen

Die Amerikanerin ist die älteste Tochter des Black-Sabbath-Rockers Ozzy Osbourne (66, 'Crazy Train') und dessen Ehefrau Sharon (62) sowie die ältere Schwester von Kelly (30) und Jack Osbourne (29). Aimee war das einzige Mitglied des Clans, das nicht bei der Reality-TV-Show 'The Osbournes', die von 2002 bis 2005 lief, mitwirkte. Mehr noch: Wegen der Sendung zog sie sogar aus ihrem Elternhaus aus!

In einem aktuellen Interview mit der britischen Zeitung 'The Independent' verriet sie nun ihre Gründe dafür: "Damals versuchte ich noch in dem Chaos des Familienlebens herauszufinden, wer ich selbst war. Warum um Himmels willen sollte ich das im Fernsehen zeigen? Ich wollte mich selbst schützen und auch meine Eltern und meine Geschwister. Sie waren sehr jung und leicht zu beeindrucken. Es spielte letztlich keine Rolle, was ich gedacht habe. Das war ihr Weg, ihre Entscheidung und sie hatten natürlich die Freiheit, diese Entscheidung zu treffen. Das haben sie getan."

Aimee zog also mit 18 aus und bereute trotz des durchschlagenden Erfolges der TV-Show ihre Entscheidung nie. Sie hielt sich die letzten Jahre aus dem Rampenlicht heraus und feilte dafür an ihrer Musikkarriere, von der sie schon immer geträumt hatte. "Es war ein frustrierender Weg voller Fehler und Irrtümer. Viele Jahre lang hatte ich das Gefühl, dass ich ganz allein im Meer schwimme. Ich habe, während ich erwachsen wurde, in vielen dunklen Umgebungen gelebt und das hat auch meine Songs beeinflusst. Und ja, ich denke, dass Melancholie ein Thema ist, das sich durchzieht", erklärte sie.

Zwar hat die Sängerin noch keinen Plattenvertrag, hat aber bereits erste Songs sowie 'Raining Gold' veröffentlicht. Einen Vertrag will Aimee Osbourne aber nur unterschreiben, wenn die Plattenfirma ihr die vollständige kreative Kontrolle gewährt: "Ich musste nie um meine Identität kämpfen. Ich war immer ich selbst!"

Cover Media

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