Adel Tawil: Der Druck ist für manche zu groß

Adel Tawil
Adel Tawil © Cover Media

Adel Tawil (35) glaubt, dass viele Stars Drogen nehmen, weil der Druck, der auf ihnen lastet, zu groß ist.

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Kompensieren und betäuben

Im Interview mit 'tikonline' sprach der Star ('Lieder') darüber, was Prominente dazu bewegt, zu den illegalen Mitteln zu greifen. "Vielleicht kompensieren viele damit den Druck", sinnierte er. "Der Druck ist dann manchmal so groß, dass die Leute sich in den Drogen und Medikamenten verlieren und damit versuchen sich zu betäuben."

Tawil kam auch auf den gerade verstorbenen Philip Seymour Hoffman (†46, 'Der talentierte Mr. Ripley') zu sprechen. "Jetzt gerade aktueller denn je ist der tragische Tod von Philip Seymour Hoffman, von dem ich es am wenigsten erwartet hätte", gestand der Musiker. "Das war ein guter Schauspieler mit tollen Filmen und deswegen macht mich das schon traurig."

Auch den Tod von Popstar Michael Jackson (†50, 'Thriller') sowie Schauspielerin Whitney Houston (†48, 'Bodyguard') erklärt sich der frühere 'Ich + Ich'-Star mit der enormen Belastung im Showgeschäft, mit der wohl nicht jeder umgehen könne. "Ich kenne das selbst, wenn man gerade eine große Tour vor sich hat", gab er zu bedenken.

Der Sänger kontert Stress statt mit Drogen lieber mit Yoga. Für ihn geht es ab dem 21. März auf große Deutschland-Tournee, auf der er seine erste eigene Platte 'Lieder' promoten wird. Auf sein Solowerk ist der Deutsche mit ägyptisch-tunesischen Wurzeln sehr stolz. "Das erste eigene Ding, nach Jahren. Das, was ich immer erreichen wollte", schwärmte er im Gespräch mit 'lokalkompass.de'. Der Auftakt der Tour findet in München statt, anschließend geht es für Adel Tawil weiter nach Freiburg, Stuttgart und Hannover.

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