Adam Lambert: Mir fehlten schwule Vorbilder

Adam Lambert: Mir fehlten schwule Vorbilder
Adam Lambert © Cover Media

Adam Lambert (33) wurde durch sein Coming-out nicht "verbittert".

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Auf der Suche nach Inspiration

Der Popstar ('Runnin') ist ein großes Vorbild für die LGBT-Gemeinde und spricht offen über seine Sexualität. 2009 outete sich der Star zum ersten mal als schwul, damals fiel ihm das schwer, weil er unter den ersten in der Mainstream-Musikbranche war, die diesen Schritt wagten.

"Wie viele Musiker gab es damals, die 'out' waren?" fragte er im Gespräch mit dem Magazin 'Out'. "Elton John und George Michael - und sein ganzes Coming-out war ein großer Spaß für die Boulevardblätter. Es gab kein wirkliches Vorbild. Das fehlte mir damals: Jemand, der mich führen konnte."

Rückblickend ist der Star aber froh, es ohne viele Vorreiter geschafft zu haben. "Klar gab es frustrierende Momente und ich fühlte mich manchmal auch unter Druck gesetzt. Aber es gab auch viel Gutes, die Fans und die Medien haben mich unterstützt, das hat das ganze etwas ausgeglichen. Ich bin nicht verbittert."

Die Musikbranche unterstützt den früheren 'American-Idol'-Star weiter und immer wieder produziert er Hits, mit denen er in den Charts landet.

Seine neue Platte 'The Original High' kam vor kurzem auf den Markt und die Musik darauf zeigt Adam, wie sehr er sich seit seinem ersten Album verändert hat.

"Ich habe mich etwas entspannt", gab Adam Lambert zu. "Vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt in meinen 30ern bin. Ist man etwas jünger und man hat ein Talent, will man damit angeben - man denkt, man müsste den Leuten was beweisen. In den letzten Jahren fing ich an, etwas selbstsicherer zu werden, ich muss jetzt nicht mehr beweisen: 'Guckt mal, was ich alles kann!' Mit meiner Musik will ich nur beweisen, dass ich Gefühle habe."

Cover Media

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