Adam Driver: Das Leben ist mies

Adam Driver
Adam Driver © Cover Media

Adam Driver (30) möchte dem Publikum mit seinen Filmen Ablenkung vom traurigen Alltag verschaffen.

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… fast immer

Für den Schauspieler ('Girls'), der im kommenden Jahr unter anderem in Filmen wie 'What If' und 'Star Wars Episode VII' zu sehen sein wird, bietet die Filmbranche dem Publikum die Möglichkeit, seine Alltagsprobleme für einen Moment zu vergessen. "Es ist ja so: Das Leben ist mies und wir werden alle sterben. Man hat Freunde und die sterben auch. Man hat eine Krankheit, oder jemand, der einem wichtig ist, hat eine Krankheit, die Börsenmakler betrügen jeden, die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher. Davon sind wir ständig umgeben", erklärte er im Interview mit dem US-amerikanischen 'GQ'-Magazin. "Wir wissen nicht, warum wir hier sind, keiner gibt uns Antworten, Religionen sind vage, unsere Eltern können uns nicht helfen, weil sie auch nur Menschen sind und alles ist schrecklich, nichts hat eine Bedeutung. Was für eine schreckliche Sache, die wir verarbeiten müssen. Jeden Tag. Und dann geht man schlafen. Aber dann manchmal, kann man das ausblenden und ab und an, findet man eine wirklich Verbindung."

Driver diente zwei Jahre lang bei den US-Marines und wurde aber aufgrund einer Verletzung, die er während einer Trainingsübung erlitt, aus medizinischen Gründen vom Dienst entbunden. Daraufhin gründete er die Stiftung Arts in the Armed Forces, mit der er Shows für Militärpersonal organisiert, um die Stimmung der Soldaten zu heben. "Wenn ich an meine Erfahrungen beim Militär zurückdenke, erinnere ich mich nicht an den Drill, die Disziplin, den Schmerz. Ich denke an diese wirklich privaten und menschlichen Momente, in denen die Leute abhauen wollten, weil sie ihre Frauen vermissten oder jemand starb und sie damit nicht klargekommen sind. Und das wollte ich zeigen", erläuterte Adam Driver.

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