58. Nordische Filmtage starten

Nordische Filmtage
Linde Fröhlich, künstlerische Leiterin der "Nordischen Filmtage", in Lübeck. Foto: Markus Scholz © deutsche presse agentur
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Vorhang auf und Film ab heißt es am Mittwoch (2. November) in Lübeck wieder für Beiträge aus dem Norden und Nordosten Europas. Die 58. Nordischen Filmtage bieten fünf Tage lang einen Überblick über das aktuelle Schaffen aus Skandinavien und den baltischen Staaten.

Mit 186 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen verzeichnen die Veranstalter in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Offiziell eröffnet wird das Festival am Mittwoch (19.00 Uhr) mit dem Film "Rosemari" ("Framing Mum") der norwegischen Regisseurin Sara Johnsen, die mit den beiden Hauptdarstellerinnen zur Eröffnungsfeier erwartet wird.

Das Spektrum der Filme reicht vom epischen Drama über spannende Dokumentationen bis zur skurrilen Komödie, vom historischen Reisebericht bis zum experimentellen Kurzfilm. Erstmals werden bei den Nordischen Filmtagen auch 360-Grad-Filme zu sehen sein.

Neben Filmen aus den nordischen und den baltischen Ländern stehen in der Reihe "Filmforum" auch Beiträge aus Norddeutschland auf dem Programm. Außerdem werden erstmals erfolgreiche Fernsehserien aus Skandinavien gezeigt. Die qualitativ hochwertigen Serien vereinten die Erfolgsrezepte des anglo-amerikanischen Raums und verknüpften die Eigenarten und Themen europäischer Kultur thematisch und strukturell miteinander, sagte Festivaldirektor Christian Modersbach im Vorfeld.

Viele der gezeigten Filme wetteifern um eine der acht Auszeichnungen der Nordischen Filmtage, die am 5. November bei der Filmpreisnacht mit geladenen Gästen im Lübecker Theater vergeben werden. Hauptpreis ist der mit 12.500 Euro dotierte NDR-Filmpreis. Während der fünf Festivaltage erwarten die Veranstalter rund 30.000 Zuschauer.


Quelle: DPA
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