20 Jahre Backstreet Boys: Darum sind Nick Carter & Co. noch immer so erfolgreich

20 Jahre Backstreet Boys: Darum sind Nick Carter & Co. noch immer so erfolgreich.
Darum ist der Kreischalarm bei den Backstreet Boys ungebrochen. © Getty Images for Macy's, Michael Kovac

Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum gewähren die Backstreet Boys ihren Fans mit der intimen Dokumentation 'Show 'Em What You're Made Of' einen Blick hinter die Kulissen. Da wird gestritten, geweint und gesungen. Eine persönliche Reise in die Vergangenheit, die der Frage nachgeht, warum die fünf Amerikaner immer noch für Kreischalarm sorgen.

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Die Backstreet Boys gewähren einen Blick hinter die Kulissen

Die Backstreet Boys sind eine der bekanntesten Boygroups der Welt. Brian Thomas Littrell, Nicholas Gene 'Nick' Carter, Alexander James 'A.J.' McLean, Howard 'Howie' Dwaine Dorough und Kevin 'Kev' Scott Richardson sorgen seit den 1990er Jahren auf der ganzen Welt für ohnmächtige Mädchen und ohrenbetäubendes Gekreische. Nick war süße 13 Jahre jung als die Band zusammenkam. Heute ist er 36. Die fünf Männer sind zusammen erwachsen geworden, sind verheiratet, haben Kinder.

In der Hochphase der Boyband-Hysterie schaffte es Musikmanager Lou Pearlman, mit den Backstreet Boys eine Fünfergruppe zu formieren, die Mädchenherzen auf der ganzen Welt im Sturm eroberte. Sie haben über 130 Millionen Tonträger verkauft und acht Nummer-1-Alben abgeliefert. In Deutschland gab es für die Debüt-Single 'We've Got It Going On' Gold, für das erste Album 'Backstreet Boys' sogar 6-fach Platin. 1999 brach die Band den Rekord für das meistverkaufte Album in der ersten Veröffentlichungswoche: Von 'Millennium' wurden in den ersten sieben Tagen rund 1,13 Millionen Tonträger verkauft. Insgesamt ging die Platte über 30 Millionen Mal über die Ladentheke - in 43 Ländern.

 

Für jeden was dabei

 

Die Mischung war ideal - es war für jeden etwas dabei. Herzensbrecher und Nesthäkchen Nick, der wilde A.J., der ideale Schwiegersohn Brian, der sensible Howie und der stille, ruhige Kev. Vor allem Nick und Brian konnten sich vor Heiratsanträgen und unmoralischen Angeboten kaum retten. Gemeinsam sorgten sie stets für Streiche und viele Lacher. Der große Pluspunkt: Sie überzeugten auch A-capella. Eine wahre Boyband-Hysterie entstand. Wie Phoenix aus der Asche aufgetaucht, wurde es 2001 ebenso plötzlich ruhiger um die Backstreet Boys. Im Jahr 2006 entschied sich Kev schließlich, die Gruppe zu verlassen.

Es war die Rede vom Ende der Band. Doch nach einem Jahr Pause kehrten Howie, A.J., Brian und Nick als Quartett mit neuer Single, neuem Album und Welttournee zurück. Die Euphorie der Fans war ungebrochen. Zusammen mit der ebenfalls erfolgreichen Boygroup New Kids On The Block gingen die Backstreet Boys ab 2011 gemeinsam auf Tour - und verkündeten während einer Show im April 2012 überraschend die Rückkehr von Kevin. Seitdem sind die Backstreet Boys wieder in Original-Besetzung unterwegs.

 

Hinter den Kulissen

 

Die Doppel-DVD mit der Dokumentation 'Show 'Em What You're Made Of' und dem Konzert 'In A World Like This' zeigt den ungeschönten Blick hinter die Kulissen. Die gestandenen Männer nehmen ihre Fans mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählen auf ehrliche und emotionale Weise, wie sie ihre Karriere erlebt haben. Da wird auch nicht vor dem Skandal um Lou Pearlman, den Zankereien mit NSync, Schicksalsschlägen, persönlichen Problemen, Streitereien oder Zweifeln Halt gemacht. Eine Retrospektive, die unter die Haut geht und bei der man auch das eine oder andere Tränchen verdrücken kann.

Das ist womöglich einer der entscheidenden Gründe, warum die Backstreet Boys immer noch Hallen füllen. A.J., Brian, Howie, Kevin und Nick haben genügend Abstand, um ihren kometenhaften Aufstieg richtig einschätzen zu können, ohne dabei überheblich oder wehleidig zu klingen. Sie sind eben die Jungs - mittlerweile Männer - vom Hinterhof, die einfach Musik machen wollen und Spaß dabei haben. Sie können singen und stehen zu ihren Fehlern und Missgeschicken, etwas das sie menschlich macht und sympathisch. Diesen privaten Einblick sollte sich kein BSB-Fan entgehen lassen!

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