12. Festival des deutschen Films gestartet

Mit dem Seitensprung-Drama "Sag mir nichts" hat am Mittwoch in Ludwigshafen das zwölfte Festival des deutschen Films begonnen. In der von Andreas Kleinert verfilmten Geschichte verfallen ein Mann und eine Frau einander, die Beziehungen zu ihren bisherigen Partnern werden auf eine harte Probe gestellt.

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Der in Mannheim spielende Film ist einer von 64, die bis zum 3. Juli auf der Parkinsel im Rhein gezeigt werden. Die Spanne reicht vom Krimi über die Gaunerkomödie bis zur sensibel erzählten Elterngeschichte und dem Kinderfilm. 25 der Kino- und Fernsehfilme konkurrieren um den mit 50.000 Euro dotierten "Filmkunstpreis", der am Ende vergeben wird.

Zudem werden die Schauspieler Ulrich Tukur und Maria Furtwängler mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt. Auch viele andere Schauspieler werden zu dem Treffen erwartet, bei dem acht Weltpremieren und eine deutsche Erstaufführung zu sehen sind. Das regnerische Wetter der vergangenen Wochen hat allerdings Konsequenzen für das Festival: Wegen des gestiegenen Rheinpegels wird ein erstmals geplantes Open-Air-Kino am Flussufer voraussichtlich erst vom 20. Juni an organisiert.

2015 hatte das Festival 88.000 Filmfans angezogen. Es war damit nach Veranstalterangaben von der Besucherzahl her das zweitgrößte Filmfestival in Deutschland nach der Berlinale.


dpa
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